Die Stimme meines Herzens

Sie sind ständig bei Dir, sie begleiten Dich permanent. Sie geben selten Ruhe:

Deine „INNEREN Stimmen“.

  • Sie ermahnen Dich.
  • Sie warnen Dich.
  • Sie rufen Dich zur Vernunft.
  • Sie treiben Dich an.
  • Sie verurteilen Dich.
  • Sie beurteilen Dich.
  • Sie vergleichen Dich.
  • Sie bestrafen Dich.

Kennst Du diese Stimmen in Deinem Kopf? Es sind die Stimmen Deiner Kindheit. Erkennst Du die Worte und die Sätze Deiner Eltern? Sie sind zu Deinen „inneren Stimmen“ geworden.

Diese Stimmen erzeugen in Deinem täglichen Erleben, in jedem einzelnen Augenblick, zu einem sehr großen Teil Deine Gedanken und Deine Bewertungen. Daraus folgen Deine Gefühle und diese bestimmen Deine Handlungen und Deine Reaktionen.

Das, was Du als Kind ständig gehört hast, genau so gehst Du heute mit Dir und mit anderen um.

Deine „inneren Stimmen“ aus der Kindheit sind zu der Instanz in Dir geworden, die alles und jeden in Deinem Heute, Hier und Jetzt beurteilt und bewertet.

Sie sind zu einem großen Teil Deines Gewissens geworden.

Du erlebst JEDEN Moment und JEDE Situation mit Deiner individuellen Wahrnehmung im unbewussten Abgleich mit Deinen abgespeicherten Erfahrungen und Erinnerungen und Deinen „inneren Stimmen“.

Ich möchte es sogar so ausdrücken: Du lebst ständig in der Vergangenheit.

Oder vielleicht so: Du lebst ständig aus Deiner Vergangenheit heraus.

Somit bleibt Dir die „Wahrheit des jetzigen Moments“ in der Regel verborgen.

Dein „Leben im Moment“ und damit der Kontakt zu Dir selbst ist gestört.

Du kennst das: wie oft reagierst Du eher wie ein kleines Kind als wie der starke, liebevolle Erwachsene? Wie oft reagierst Du so, wie Du es eigentlich überhaupt nicht möchtest – doch Du kannst einfach nicht anders?

In solchen Momenten habe ich gelernt, mir, BEVOR ich unbewusst reagiere, einen Moment Zeit zu nehmen. Ich nehme mich für einen kurzen Augenblick aus der Situation heraus und frage mich:

„Was ist eigentlich gerade jetzt in diesem Augenblick?“

Ich nehme mir diese kleine Auszeit und höre in mich: welche „innere Stimme“ bewertet, verurteilt, warnt, bestraft… da gerade? Heute kenne und erkenne ich meine inneren Stimmen inzwischen sehr gut.

Meine Idee für Dich: höre und nehme immer bewusster wahr, was Deine „inneren Stimmen“ zu Dir permanent sagen. Und dann verfolge zurück, wo diese „inneren Stimmen“ herkommen.

Du kannst JEDE Stimme, die Du ständig innerlich hörst, zurückführen auf Deinen Vater, Deine Mutter, Deine Lehrer…

GLAUBE KEINER DAVON!

Irgendwann kommt eine Stimme, die Du NICHT zurückführen kannst. Dieser darfst Du dann glauben, das ist DEINE Wahrheit. Ich nenne diese Stimme auch die „Stimme meines Herzens“.

Hör gut zu, wie Du innerlich mit Dir redest,

das wünsche ich Dir,

Dein Joe

Auge NEU

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