Mach DEIN Ding!

Es war ein sehr hoher Berg. Ein wirklich sehr hoher Berg. Der Berg war gefährlich. Es war ein so hoher und so gefährlicher Berg, dass noch niemals ein Mensch diesen Berg erfolgreich bestiegen hatte.

Eines Tages kam eine Gruppe junger Männer am Fuße dieses Berges an. Sie ließen verlauten, dass sie am nächsten Tage aufbrechen werden, um den Berg zu erklimmen. Den Gipfel zu erreichen, das war ihr erklärtes Ziel.

Am nächsten Morgen versammelten sich unzählige Zuschauer, um dem Ereignis beizuwohnen. Unter diesen Neugierigen und Schaulustigen war keiner, der schon jemals selber eine Besteigung gewagt hatte. Alle wussten, dass dies unmöglich sei – man war sich einig. Das sagte ja schließlich jeder, mit dem man darüber sprach. Sie alle wollten Zeuge eines erneuten Scheiterns werden.

Und so riefen sie den aufbrechenden Männern hinterher:

„Das könnt ihr niemals schaffen.“

„Das hat noch keiner bisher geschafft.“

„Das ist doch völlig sinnlos.“

Die Männer, die allesamt bis eben noch mutig und zuversichtlich gewesen sind, den Gipfel zu erklimmen, drehten angesichts dieser negativen Zurufe alle sehr schnell wieder um.

Alle – bis auf einer.

Dieser EINE ließ sich offensichtlich nicht beirren. Er ignorierte alle Ermahnungen. Er hörte nicht auf die Warnungen der Menge, die ihn von seinem Vorhaben abhalten wollte. Er kletterte und kletterte einfach immer weiter.

Er kletterte so lange weiter, bis er plötzlich auf dem Gipfel des Berges stand.

Die Menge jubelte ihm zu und feierte ihn, als er wieder zurück ins Tal kam. Alle wollten nun von ihm wissen, wie er denn diese großartige Leistung vollbringen konnte.

Es stellte sich heraus, dass dieser Mann TAUB war.

Wenn Du weißt, was Du willst, wenn Du Deine Träume und Deine Hoffnungen in Deinem Herzen wahrnimmst, dann MACH DEIN DING!

Entscheide Dich dafür und dann ziehe die Sache durch.

Halte Deinen Fokus auf das, was Du erreichen möchtest. Konzentriere Dich darauf und vergeude Deine Zeit nicht mit Gesprächen, in denen Du Dich rechtfertigen musst für Deine Träume.

Sprich bitte nur mit Menschen über Deine Ziele, Deine Pläne und Deine Sehnsüchte, die Dich dabei unterstützen und Dich ermutigen.

Lass Dich nicht von den ewig negativen Zeitgenossen zurückhalten.

Und wenn Du wahrnimmst, dass Du innere Stimmen hast, die Dich zweifeln lassen, dann darfst Du wissen, dass dies in Wahrheit NICHT DEINE Stimmen sind. Auch dies sind letztendlich nur die Stimmen anderer Menschen aus Deiner Vergangenheit, die Du als Bremsklötze im Laufe Deines Lebens verinnerlicht hast.

Glaubst Du, ich wäre heute da, wo ich bin, wenn ich nicht MEIN DING gemacht hätte? Das hat nicht immer funktioniert und ich durfte viel lernen. Ich hatte, und habe immer noch, Unterstützer, Befürworter, Lehrer, Freunde und meine Familie, die meine Träume mittragen.

Das ist die Art von Menschen, die auch Du in Dein Leben ziehen wirst, sobald Du Dich glasklar und ohne Rückfahrkarte für DEIN DING entschieden hast. Diese Menschen kommen dann von ganz alleine in Dein Leben. Und die Nörgler, die zwar über alles schimpfen, jedoch niemals selber was dafür tun, dass ihr eigenes Leben besser wird, darfst Du gerne hinter Dir lassen. Verlasse den Jammer-Club und mach DEIN DING.

Wie auch Du da hinkommen kannst, Dein BESTES Leben zu leben, verrate ich Dir gerne in einem persönlichen Gespräch. Melde Dich bei mir. Du kannst mich ganz schnell erreichen auf meinem Handy unter 0170-16 79 509. Das ist dann mal eine glasklare Entscheidung.

Weißt Du: ich bin nicht taub wie der Mann in der Geschichte – ich habe gelernt, mich im richtigen Moment taub zu stellen. Und dann mache ich MEIN DING.

Ich freue mich auf Dich,

Dein Joe

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Was Du und ich von meiner Katze lernen können

Heute war ein Tag, für den ich mir zu viel vorgenommen hatte. Ich wollte so viel erledigen. Und alles war irgendwie dringend. Alles wollte ich unbedingt heute meistern. Der Tag war unbefriedigend. Ich habe nicht alles geschafft.

Nun sitze ich auf unserem Sofa und möchte noch schnell einen neuen Blog-Beitrag schreiben. Ich kann jedoch meine Gedanken nicht sortieren – Durcheinander in meinem Kopf.

Eine Million Denk-Impuls gleichzeitig: „Was hast Du heute nicht fertig gebracht?“ – „Zu was hast Du heute vielleicht doch noch Zeit?“ – „Nun wird morgen der Tag auch wieder eng.“ – “ Oh Mann, ich habe vergessen, Brot zu kaufen. Das war heute meine Aufgabe.“ – „Jetzt bleib bei der Sache. Bleib beim Blog mit Deinem Kopf.“ – „Den Handwerker muss ich morgen endlich anrufen.“

Dann wird diese Denklawine plötzlich unterbrochen. Unsere Katze springt auf meinen Schoß und macht es sich bequem. Für sie ist die Welt ganz einfach: „Jetzt will ich schmusen – los geht´s.“

Mein Mund verzieht sich unvermittelt zu einem kleinen Lächeln. Ich schaue die Katze an. Die Katze schaut mich an. Inzwischen grinse ich. Ich klappe mein MacBook zu und lege das Ding auf die Seite.

Erst mal tiiiiiieeeeeeeef durchatmen. Ich streichele meine Katze und beginne mit ihr zu reden:

„Danke“, sage ich zu ihr. „Danke. Du kommst genau im richtigen Moment. Woher weißt Du das immer so genau?“ Die Katze schaut mich einfach nur mit sehr wohltätigen Augen an. Ich glaube in diesem Moment den Ansatz eines liebevoll verschmitzten Grinsens bei ihr wahrnehmen zu können.

„Weißt Du,“ sage ich weiter zu ihr, „weißt Du: ich glaube, von Dir kann ich noch eine ganze Menge lernen. Machst Du Dir Gedanken darüber, was gestern war? Machst Du Dir Gedanken darüber, was morgen sein wird? Oder übermorgen? Oder in einem Jahr? Wir Menschen machen uns fast ständig Gedanken darüber. Und nicht nur Gedanken – wir machen uns sogar Sorgen. Wir „sorgen vor“. Jeder spricht von „Vorsorge“. Wir sollen zur „Vorsorge-Untersuchung“ zum Arzt. Wir sollen für unser Alter „vorsorgen“. Wir sollen für schlechtere Zeiten „vorsorgen“. Über so viele Dinge sollen wir uns im Voraus schon Sorgen machen. So habe ich das gelernt, so haben das die allermeisten Menschen hier in unserer Gesellschaft gelernt. Liebe Katze, ich glaube, das ist Mist. Wie viel wunderschöne Zeit und wunderbare Momente mache ich mir damit zunichte und kann sie nicht genießen, weil ich überhaupt nicht in diesem Moment bin? Ich bin ja schon wieder in meiner Zukunft – gedanklich. Und sorge mich vielleicht schon wieder. Und ganz ehrlich: wenn ich zurückblicke, darf ich feststellen, dass von den ganzen Sorgen und Befürchtungen, die ich schon mal so hatte, so gut wie nichts wirklich eingetreten ist. So oft habe ich mich in meinem Leben völlig unnötig gesorgt. Das war alles für die Katz .“ (jetzt muss sogar meine Katze kurz lachen / Anmerkung des Autors)

Ich werde ganz still. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich meine Gedanken, die sich mit Zukunft-Sorgen beschäftigen, abstellen könnte? Wo kommen diese Zukunft-Ängste her? Wer macht mir diese Bangigkeit?

Ja, ich habe das einfach nur gelernt. Von meinen Eltern, meinen Erzieherinnen im Kindergarten, meinen Lehrern, vom Fernsehen, von Geschichten und Nachrichten.

Und unsere Katze? Die hat das nicht gelernt, sich ständig zu sorgen. Sie hat es schlicht und ergreifend nicht gelernt – fertig.

Mir laufen inzwischen einige Tränen über mein Gesicht. Ich finde nicht alles gut, was man mir als Kind so beigebracht hat. Meine allermeisten Sorgen sind absolut unbegründet und nicht notwendig. Es macht mich traurig, dass ich sie nicht leicht abstellen kann. Leicht abstellen, von jetzt auf sofort, das bekomme ich nicht immer gleich hin. Und ich werde jeden Tag besser. Jeden Tag besser und besser. Mein Leben wird jeden Tag leichter und leichter. Es sind viele kleine, oftmals leise Schritte, die mich voranbringen. Ich fühle das in diesem Augenblick mit ganz fester Überzeugung.

Eines weiß ich ganz gewiss: die Katze werde ich ab sofort öfters zu mir einladen um sie zu streicheln und mich mit ihr zu unterhalten. Und auch ohne Katze werde ich mir Auszeiten nehmen und Denkpausen gönnen. Auszeiten für mich, für meine Seele, für meinen Körper, für meine Familie und für meine Freunde.

Auszeiten vom „an-morgen-denken“.

Das fühlt sich momentan sehr gut an. Oftmals kann ich es nicht erklären, was weshalb und wie geschieht. Ich weiß nur: es fühlt sich gut an und es ist jetzt im Moment richtig.

Dann kann ich es so stehen lassen und genießen.

Danke, Katze.

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Wieso Dein Leben ohne Freizeit viel besser sein kann…

Hast Du Freizeit? Wieviel Freizeit hast Du? Bist Du der Meinung, dass es gut ist, viel Freizeit zu haben? Möchtest Du gerne mehr Freizeit haben?

Ich provoziere mit folgendem Gedanken:

„Wenn Du FREIZEIT hast, ist genau das vielleicht der Fehler im System.“

Verwirrt Dich dieser Satz? Wenn JA, dann geht es Dir wie mir, als ich diese Aussage zum ersten mal gelesen habe. Das ist schon eine ganze Weile her.

Wie ist es, wenn ich weiter denke:

„Wenn Du akzeptierst, dass Du FREIZEIT hast oder haben kannst, dann impliziert dies automatisch, dass Du auch akzeptierst, UN-Freizeit zu haben.“

So, jetzt wird es spannend. Noch mal:

„Wenn Du akzeptierst, dass Du FREIZEIT hast oder haben kannst, dann impliziert dies automatisch, dass Du auch akzeptierst, UN-Freizeit zu haben.“

Du kannst nicht wissen, was „heiß“ bedeutet, wenn Du nicht weißt, wie sich „kalt“ anfühlt.

Du kannst nicht wissen, ob Du „angespannt“ bist, wenn Du nicht weißt, wie es sich anfühlt, „entspannt“ zu sein.

Du kannst nicht wissen, wie sich „glücklich sein“ anfühlt, wenn Du „unglücklich sein“ nicht kennst.

Und wenn Du „Freizeit“ kennst, dann musst Du auch „UN-Freizeit“ kennen.

„UN-Freizeit“ – also Zeit, in der Du Dich NICHT FREI fühlst.

Wann fühlst Du Dich UN-frei? Wie ist das in Deiner Arbeit? Wie ist das in Deiner Beziehung? Wie ist das betreffend Deinen „Verpflichtungen“ im Freundeskreis oder gegenüber Deinen Eltern?

Wann fühlst Du Dich nicht frei darin, mit Deiner Zeit das zu machen, was Du möchtest?

Wieviel UN-Freizeit hast Du in Deinem Leben? Je mehr UN-Freizeit Du verspürst, desto weniger FREI-Zeit hast Du, desto weniger bist Du Dein eigener Herr über Deine eigene Zeit, desto weniger bist Du Herr über Dein eigenes Leben.

Machst Du wirklich immer das, was Du willst – oder zumindest immer öfters?

Stelle Dir bitte vor, Du würdest ausschließlich und nur noch, ohne Ausnahme, Dinge in Deinem Leben machen, die Du gerne machst. Dinge, die Dich begeistern. Dinge, für die Dein Herz schlägt. Dinge, für die Du brennst.

Dann wäre Dein Bedürfnis nach FREIZEIT im herkömmlichen Sinne plötzlich verschwunden. Dann fühlt sich alles wie FREIZEIT an, da Du jederzeit über Deine Zeit frei bestimmst. Du bist frei in Deiner Entscheidung darin, was Du tust. Und das ist toll, das ist ein wunderbares Gefühl. Ich weiß, wovon ich rede. Ich erlebe mein Leben inzwischen zum allergrößten Teil auf diese geile Art und Weise.

Möchtest Du das auch? Kannst Du haben. Es erfordert einfach ein Umdenken von Dir.

Das kann mit kleinen Dingen beginnen. Ich mache Dir ein Beispiel:

Wir haben um unser Haus herum einen wunderschönen Garten. Was ich nicht mag: ich mag mich nicht darum kümmern, dass dieser Garten gepflegt ist. Verstehe mich bitte richtig: ich mag es, wenn der Rasen schön kurz gemäht ist. Ich mag es auch, wenn die Hecken toll geschnitten sind. Ich mag es auch, wenn die Tomaten reif sind und ich kann sie frisch vom Busch essen. Das mag ich alles. Ich will mich nur nicht selbst darum kümmern müssen.

Wenn ich (früher habe ich das gemacht) selbst den Rasen mähen soll, fühlt sich das nach „MÜSSEN“ an. Ich habe einfach keine Lust dazu – für diese Tätigkeit schlägt mein Herz nicht wirklich in den überschwänglichsten Höhen.

Das Umdenken war ganz einfach: ich lasse meinen Rasen mähen. Dafür gibt es Gärtner. Und diesem Gärtner mache ich damit einen großen Gefallen: er liebt es, Rasen zu mähen (ich gehe davon aus, sonst hätte er sich diesen Beruf wohl nicht gewählt – oder?). Einen Auftrag und somit die Möglichkeit, Geld zu verdienen, habe ich ihm auch gegeben.

Ich kann mich während dieser Zeit dann den Dingen widmen, die ICH liebe. Zum Beispiel kann ich diesen Blog schreiben oder mit einem Kunden an seiner Entwicklung arbeiten. Das macht MIR Spaß.

Stück für Stück kümmere ich mich darum, dass FREIZEIT für mich nicht mehr notwendig ist weil ich einfach alles, was ich mache, nur noch gerne und mit Begeisterung mache.

Klappt nicht immer – das Verhältnis verschiebt sich jedoch immer mehr ganz stark zu meinen Gunsten:-).

Meine heutige Idee für Dich: fang damit an, Dir mehr Zeit für Deine Leidenschaften zu nehmen und zu gönnen.

Wenn Du Deine Arbeit nicht mehr gerne machst, mit der Du Deine täglichen Brötchen verdienst: sei mutig und beginne zumindest einmal in Deinen Gedanken damit, die Möglichkeit zuzulassen, auch beruflich eines Tages, früher oder früher, mit Deiner Leidenschaft Dein Geld zu verdienen.

Fange einfach damit an, dass Du davon träumst, wie auch Du keine FREIZEIT mehr brauchst.

Fange an, davon zu träumen, wie sich alles, was Du tust, nach Leben, nach DEINEM Leben anfühlt – und zwar nach Deinem BESTEN Leben.

Der erste Schritt ist das Träumen. Die Umsetzung darf dann folgen.

Benötigst Du Hilfe und Ideen bei der Umsetzung, dann gibt es Menschen wie mich, die Dich dabei gerne unterstützen.

Fang einfach mal an zu träumen,

Dein Joe

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Sie ist nicht mehr hier!

Ich wollte sie schon seit längerer Zeit endlich mal wieder anrufen.

Auf einen Kaffee haben wir uns schon so lange nicht mehr getroffen.

Mir fällt auf: ich weiß überhaupt nicht, wie es ihr die letzten Monate erging.

Wann habe ich sie das letzte Mal gesehen oder gesprochen?

Ist das schon wieder so lange her?

Und sie war mir doch ein so wichtiger Mensch.

So wichtig, dass ich erst jetzt wieder an sie denke?

Jetzt MUSS ich an sie denken.

Was ist geschehen, dass ich VIELE andere Dinge wichtiger habe werden lassen in meinem Leben?

Wichtiger als meine Freunde?

Wichtiger als meine Kinder?

Wichtiger als meine Frau?

Wichtiger als gemeinsame, wertvolle Zeit?

Wichtiger als Leben?

Wichtiger als Liebe?

Wer hat mir beigebracht, was wichtig sein soll in meinem Leben?

Welcher Lüge habe ich da geglaubt?

Und jetzt ist sie nicht mehr hier!

Rose

Ich kann sie jetzt nicht mehr anrufen – und das wäre so einfach gewesen.

Ich kann jetzt keinen Kaffee mehr mit ihr trinken – und das wäre so einfach gewesen.

Ich hätte es einfach nur TUN dürfen…

Ich hätte es einfach nur TUN dürfen…

So vieles war wichtiger.

So vieles war ja „ach so wichtig“.

Jetzt ist sie nicht mehr hier.

… und ich bin nachdenklich

… sehr nachdenklich.

Dein Joe

Auge NEU

Was erlaubst Du Dir eigentlich?

„Was erlaubst Du Dir eigentlich?“

Diese Frage möchte ich Dir heute stellen.

„Was erlaubst Du Dir eigentlich?“

Wie verstehst Du diesen Satz? Nimmst Du ihn in Deinem ersten Impuls als Angriff und als Vorwurf wahr? Kennst Du diesen Satz von Deinen Eltern, von Deinen früheren Lehrern, von Freunden, von Deinem Partner oder Deiner Partnerin?

Bringst auch Du, wie die allermeisten Menschen, die Frage „Was erlaubst Du Dir eigentlich?“ automatisch in Verbindung mit einer Maßregelung, mit einer Missbilligung, mit einer Rüge?

Wenn JA: bitte entspanne Dich – JETZT.

Nichts liegt mir ferner als Dir irgendwelche Vorhaltungen zu machen. Wie käme ich auch dazu:-)?

Nein – mir geht es hier um das genaue Gegenteil:

Ich möchte Dich dazu ermuntern, dass Du Dir ganz bewusst ab sofort und für immer viel mehr erlaubst, als Du es wahrscheinlich bisher getan hast.

Ich möchte Dich einladen, ein paar Gedanken mit mir zu teilen:

Was ist es, was Dich zurück hält, DEIN Leben zu leben, so, wie DU es aus tiefstem Herzen willst?

Was ist es, was Dich davon abhält, neue Dinge auszuprobieren und auch mal ein Risiko einzugehen und dadurch zu wachsen?

Ich verrate es Dir: es ist Deine Angst davor, FEHLER zu machen.

Du versuchst, Fehler zu vermeiden. Das hast Du während Deinem Heranwachsen als Kind, als Jugendlicher und als junger Erwachsener lernen müssen. Die meisten von uns sind „Fehler-Vermeider“. Das sitzt ganz tief im Unterbewusstsein und steuert die meisten Deiner Entscheidungen und damit Deiner Handlungen.

Die Krux an dieser Sache: Du entwickelst Dich nicht WIRKLICH weiter. 

Bitte ändere das – am besten ab sofort. 

Dazu gehört ganz viel Mut. Mut, Dir zu erlauben, Fehler zu machen und dann daraus zu lernen. Das ist Wachstum, das ist Entwicklung.

Formuliere für Dich folgenden „Erlaubnis-Satz“:

„Ich ERLAUBE mir, auch Fehler zu machen.“

Wow – was für eine Befreiung.

Musst Du ständig stark sein? Musst Du ständig alles im Griff haben? Das tut mir leid. Das ist sehr anstrengend.

Hier Dein „Erlaubnis-Satz“:

„Ich ERLAUBE mir, auch schwach zu sein.“

Wow – was für eine Befreiung.

Fühlst Du Dich ständig gehetzt? Bist Du ständig im Stress und musst alles SCHNELL erledigen?

Hier Dein „Erlaubnis-Satz“:

„Ich ERLAUBE mir, auch langsam zu sein.“

Wow, was für eine Befreiung.

Musst Du Dich ständig anstrengen, um der Beste zu sein? Erlaube Dir, auch mal NICHT der Beste sein zu müssen.

Wow – was für eine Befreiung.

Beobachte Dich die nächsten Tage. Mit was setzt Du Dich selber unter Druck? Mit welchen unbewussten Vorgaben aus Deiner Erziehung belastest Du Dich?

HÖR AUF DAMIT!

ERLAUBE Dir ganz bewusst auch das Gegenteil und entspanne.

Formuliere Deine ganz persönlichen „Erlaubnis-Sätze“ und sage Dir diese laut vor. Sprich mit Dir und ERLAUBE Dir.

Und wie sagt der gemeine Arzt so schön: „Bitte 3 x täglich…“

Ich wünsche Dir eine tolle Woche,

mit erlaubenden Grüßen,

Dein Joe

Auge NEU

Ich habe gestern mein ganz persönliches Wunder erlebt…

Ich habe gestern mein ganz persönliches Wunder erlebt.

Ich bin zutiefst berührt, beseelt, glücklich, innerlich erfüllt, voll lebendiger Energie, ich fühle mein Leben.

Tränen der Freude stehen mir in den Augen.

Was ist geschehen?

Ich hatte gestern Geburtstag, bereits zum 45. Mal in diesem Leben. Und so überwältigend war noch keiner meiner Geburtstage bisher. Es haben gestern SOOOOO VIELE liebe Menschen an mich gedacht, mir gratuliert, mir alles Liebe gewünscht, mir geschrieben, mich angerufen, mein Handy kam nicht zur Ruhe. Ich habe gar nicht gewusst, wie viele Menschen an mich denken.

Und das war so anders als bei allen meinen Geburtstagen zuvor. Bis letztes Jahr war mir mein eigener Geburtstag fast schon unangenehm. Ich wollte nie feiern, mich selber schon gar nicht.

Und das lag an mir. Ich war mein bisheriges Leben lang ein sehr verschlossener Mensch, mein Herz war nicht bereit und nicht in der Lage, aufrichtige und wahrhaftige Freude zu empfinden. Ich kämpfte so sehr mit mir selber und gegen mich. Wahre Freundschaften aufzubauen war für mich so gut wie unmöglich. Ich blieb immer auf „Sicherheits-Distanz“.

Heute fühlt es sich ganz anders an.

Ich erinnere mich an meinen Beitrag vom 30.04.2015:

Nur dann, wenn MEIN Herz ganz weit geöffnet ist, kann ich Liebe geben und Liebe annehmen.
Mein Herz hat sich geöffnet… es war lange genug in meinem Leben zu verschlossen… es war verschlossen aus Angst, verletzt zu werden… es war verschlossen, da es nicht vertrauen konnte… mein Herz hat gelernt, dass es vertrauen darf und hat sich deshalb getraut, sich zu öffnen… es ist noch ein wenig vorsichtig, fast noch ein bisschen  ängstlich, das spüre ich, denn es zeigt sich jetzt offen und ohne Deckung wie noch nie… gleichzeitig voller Neugier und kindlicher Entdeckungsfreude… und ich spüre den großen Mut, den mein Herz hat… ich spüre ein Gefühl unendlicher Liebe… Power… Energie… und seine Sehnsucht nach Offenheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Liebe, immer wieder Liebe, soooooo viel Liebe… mein Herz ist ein Held für mich, wie Winnetou… stark, mutig, voller Kraft und Zuversicht… und es kann auch weinen wie ein Held… und es kann feiern wie ein Sieger…

Inzwischen sind wieder ein paar Wochen vergangen und es hat sich wieder vieles getan. Das „Vorsichtige“ und „Ängstliche“ meines Herzens ist verschwunden, ist nicht mehr präsent. Geblieben ist mein Mut, meine Energie und meine Liebe.

Mein Herz verspürt die Sehnsucht nach Freundschaft. Ich glaube, genau das strahle ich einfach inzwischen auch aus. Und was ich in die Welt aussende, sendet die Welt an mich zurück.

Genau das habe ich gestern an meinem Geburtstag erlebt. Ich bin im positiven Sinne komplett umgehauen.

Mein Leben ist inzwischen so schön – mit mir, mit meiner Frau (der ich in einer nicht beschreibbaren Dimension dafür dankbar bin, dass sie immer zu mir hält), mit meinen Kindern, mit meiner Familie und mit Sicherheit auch in Zukunft mit meinen FREUNDEN:-).

So, jetzt laufen die Tränen endgültig… genug für heute…

Freundschaftliche Grüße, Dein Joe