Zeit für Veränderung…

100, in Worten „einhundert“, das ist eine schöne Zahl.

Dieser Beitrag, den Du gerade liest, ist mein 100. Blog-Beitrag. Ich mag das. Ich bin auch stolz darauf.

100 Wochen Blog, 100 Impulse, 100 Gedanken, 100 x Inspiration für Dich.

Jetzt ist Schluß damit. Es ist Zeit für Veränderung. Seit ca. einem halben Jahr bin ich auch ein sogenannter „Podcaster“. Jede Woche teile ich meine Gedanken und Ideen mit Dir in der Form, dass Du mich direkt in Deinen Ohren mitnehmen kannst, wohin Du möchtest.

Du kannst mich mit zum Sport nehmen.

Du kannst mich mit ins Auto nehmen, in die Bahn, in den Bus, ins Flugzeug.

Du kannst mich unter der Dusche hören.

Und: ich habe bemerkt, dass es viel einfacher ist, Dir zu SAGEN, was ich denke und fühle.

Somit ist nun also mein 100. Beitrag auch gleichzeitig mein letzter Blog-Eintrag.

Ist das schade?

Nein – ganz und gar nicht. Da ich auf meinen Podcast immer mehr sehr gute Reaktionen erhalte, gibt es ab sofort von mir auch auf iTunes wertvollen Input auf die Ohren.

Ab sofort kannst Du mich zudem 2 x pro Woche hören, und das wie gewohnt völlig frei und geschenkt für Dich.

Bitte abonniere mich und meinen Podcast, damit Du ab sofort keine Folge verpasst.

Wenn es Dir gefällt, was Du hörst, bin ich Dir für eine positive Rezession sehr dankbar. Du hilfst mir sehr damit.

Du findest meinen Podcast bei iTunes unter:

 

https://itunes.apple.com/us/podcast/id1211727545

 

oder bei podomatic (auch hier kannst Du mich direkt abonnieren und erhältst jede neue Folge ganz aktuell als Email):

 

https://www.podomatic.com/podcasts/dein-bestes-leben

 

Ich beschließe meinen Blog mit einer Frage, die ich Dir heute mit in Deinen Tag geben möchte. Ich stelle mir selber immer mal wieder diese Frage und sie passt zu meiner aktuellen Veränderung weg vom Blog hin zum Podcast:

„Wie soll Veränderung stattfinden, wenn Du weiterhin die gleichen Dinge tust, die Du immer schon getan hast?“

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag, sage DANKE, dass Du mir auf meinem Blog gefolgt bist und freue mich darauf, Dich zukünftig mit meinem Podcast inspirieren zu dürfen,

Dein Joe

 

Denken erstickt Fantasie

Da war dieser Tausendfüßler, der mit seinen eintausend Füßen fantastisch tanzen konnte. Er war der Star in seinem Wald und alle Tiere bewunderten ihn für seine Tanzkünste. Wenn er tanzte, versammelten sich alle Tiere des Waldes um ihn zu bestaunen.

Alle – bis auf ein Tier: die Kröte konnte den Tausendfüßler und sein Tanzen nicht ausstehen.

Der Neid zerfraß die Kröte von Tag zu Tag immer mehr und sie überlegte, wie sie es denn schaffen könnte, den Tausendfüßler dazu zu bringen, mit dem Tanzen aufzuhören.

Da kam ihr eines Tages eine Idee und sie schrieb dem Tausendfüßler einen Brief:

„Oh Du einzigartiger, wundervoller Tausendfüßler. Ich bin ein so großer Bewunderer Deiner Kunst. Dein Tanzen ist göttlich und von unbeschreiblicher Schönheit. Bitte erkläre mir, wie Du das genau machst. Beginnst Du mit dem Bein Nummer 364 auf der rechten Seite und nimmst dann das Bein Nummer 827 auf der linken Seite? Oder startest Du Deinen Tanz, indem Du zuerst auf der linken Seite die Beine 286 bis 374 hebst und dann rechts das Bein 395 dazu nimmst? Wann genau kommt Dein linkes Bein Nummer 573 zum Einsatz? Wie genau machst Du das? Ich freue mich auf Deine Erklärung. Mit freundlichen Grüßen, Deine Bewunderin, die Kröte.“

Der Tausendfüßler las den Brief und begann zum ersten Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, was er eigentlich beim Tanzen machte. Wie genau ging er vor?

Das war das Ende des tanzenden Tausendfüßlers.

Ab diesem Moment konnte er nicht mehr tanzen.

Sein Denken stand ihm im Weg.

Die Kröte wusste: Denken erstickt Fantasie.

Meine Idee für Dich: es ist nicht nötig, alles immer VERSTEHEN zu müssen. Die Frage, wie etwas funktioniert, ist unwichtig. Manchmal genügt es, sich einfach nur darüber zu freuen, dass etwas funktioniert.

Zu viel „Verstehen wollen“ raubt den Zauber so mancher schönen Sache.

Meine Kunden erleben in meinen Hypnose-Sitzungen so oft wunderbare, emotional stärkende und kräftige Momente. Auf die Frage, wie das denn funktionieren kann, gehe ich nicht ein. Die Schönheit des Moments wäre beeinträchtigt.

Du möchtest nicht wissen, wie die Liebe funktioniert. Du möchtest die Liebe fühlen.

Liebe Grüße,

Dein Joe

 

 

Was Du und ich von meiner Katze lernen können

Heute war ein Tag, für den ich mir zu viel vorgenommen hatte. Ich wollte so viel erledigen. Und alles war irgendwie dringend. Alles wollte ich unbedingt heute meistern. Der Tag war unbefriedigend. Ich habe nicht alles geschafft.

Nun sitze ich auf unserem Sofa und möchte noch schnell einen neuen Blog-Beitrag schreiben. Ich kann jedoch meine Gedanken nicht sortieren – Durcheinander in meinem Kopf.

Eine Million Denk-Impuls gleichzeitig: „Was hast Du heute nicht fertig gebracht?“ – „Zu was hast Du heute vielleicht doch noch Zeit?“ – „Nun wird morgen der Tag auch wieder eng.“ – “ Oh Mann, ich habe vergessen, Brot zu kaufen. Das war heute meine Aufgabe.“ – „Jetzt bleib bei der Sache. Bleib beim Blog mit Deinem Kopf.“ – „Den Handwerker muss ich morgen endlich anrufen.“

Dann wird diese Denklawine plötzlich unterbrochen. Unsere Katze springt auf meinen Schoß und macht es sich bequem. Für sie ist die Welt ganz einfach: „Jetzt will ich schmusen – los geht´s.“

Mein Mund verzieht sich unvermittelt zu einem kleinen Lächeln. Ich schaue die Katze an. Die Katze schaut mich an. Inzwischen grinse ich. Ich klappe mein MacBook zu und lege das Ding auf die Seite.

Erst mal tiiiiiieeeeeeeef durchatmen. Ich streichele meine Katze und beginne mit ihr zu reden:

„Danke“, sage ich zu ihr. „Danke. Du kommst genau im richtigen Moment. Woher weißt Du das immer so genau?“ Die Katze schaut mich einfach nur mit sehr wohltätigen Augen an. Ich glaube in diesem Moment den Ansatz eines liebevoll verschmitzten Grinsens bei ihr wahrnehmen zu können.

„Weißt Du,“ sage ich weiter zu ihr, „weißt Du: ich glaube, von Dir kann ich noch eine ganze Menge lernen. Machst Du Dir Gedanken darüber, was gestern war? Machst Du Dir Gedanken darüber, was morgen sein wird? Oder übermorgen? Oder in einem Jahr? Wir Menschen machen uns fast ständig Gedanken darüber. Und nicht nur Gedanken – wir machen uns sogar Sorgen. Wir „sorgen vor“. Jeder spricht von „Vorsorge“. Wir sollen zur „Vorsorge-Untersuchung“ zum Arzt. Wir sollen für unser Alter „vorsorgen“. Wir sollen für schlechtere Zeiten „vorsorgen“. Über so viele Dinge sollen wir uns im Voraus schon Sorgen machen. So habe ich das gelernt, so haben das die allermeisten Menschen hier in unserer Gesellschaft gelernt. Liebe Katze, ich glaube, das ist Mist. Wie viel wunderschöne Zeit und wunderbare Momente mache ich mir damit zunichte und kann sie nicht genießen, weil ich überhaupt nicht in diesem Moment bin? Ich bin ja schon wieder in meiner Zukunft – gedanklich. Und sorge mich vielleicht schon wieder. Und ganz ehrlich: wenn ich zurückblicke, darf ich feststellen, dass von den ganzen Sorgen und Befürchtungen, die ich schon mal so hatte, so gut wie nichts wirklich eingetreten ist. So oft habe ich mich in meinem Leben völlig unnötig gesorgt. Das war alles für die Katz .“ (jetzt muss sogar meine Katze kurz lachen / Anmerkung des Autors)

Ich werde ganz still. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich meine Gedanken, die sich mit Zukunft-Sorgen beschäftigen, abstellen könnte? Wo kommen diese Zukunft-Ängste her? Wer macht mir diese Bangigkeit?

Ja, ich habe das einfach nur gelernt. Von meinen Eltern, meinen Erzieherinnen im Kindergarten, meinen Lehrern, vom Fernsehen, von Geschichten und Nachrichten.

Und unsere Katze? Die hat das nicht gelernt, sich ständig zu sorgen. Sie hat es schlicht und ergreifend nicht gelernt – fertig.

Mir laufen inzwischen einige Tränen über mein Gesicht. Ich finde nicht alles gut, was man mir als Kind so beigebracht hat. Meine allermeisten Sorgen sind absolut unbegründet und nicht notwendig. Es macht mich traurig, dass ich sie nicht leicht abstellen kann. Leicht abstellen, von jetzt auf sofort, das bekomme ich nicht immer gleich hin. Und ich werde jeden Tag besser. Jeden Tag besser und besser. Mein Leben wird jeden Tag leichter und leichter. Es sind viele kleine, oftmals leise Schritte, die mich voranbringen. Ich fühle das in diesem Augenblick mit ganz fester Überzeugung.

Eines weiß ich ganz gewiss: die Katze werde ich ab sofort öfters zu mir einladen um sie zu streicheln und mich mit ihr zu unterhalten. Und auch ohne Katze werde ich mir Auszeiten nehmen und Denkpausen gönnen. Auszeiten für mich, für meine Seele, für meinen Körper, für meine Familie und für meine Freunde.

Auszeiten vom „an-morgen-denken“.

Das fühlt sich momentan sehr gut an. Oftmals kann ich es nicht erklären, was weshalb und wie geschieht. Ich weiß nur: es fühlt sich gut an und es ist jetzt im Moment richtig.

Dann kann ich es so stehen lassen und genießen.

Danke, Katze.

Joe Bild 2

Wie Du lernst, (wieder) den Moment zu genießen und Dich ehrlich zu freuen…

Werner hat mit seinen 42 Jahren alles erreicht.

Werner führt ein perfektes Leben.

Werner ist kerngesund.

Werner ist Vorstand einer Volksbank und hat finanziell keine Sorgen.

Werner hat eine Frau und zwei Kinder.

Werner hat für seine Familie ein tolles Haus gebaut, mit großem Garten inklusive einem Swimmingpool.

Werner geht im Winter mit seiner Familie zum Skifahren, im Sommer fliegen sie gemeinsam ans Meer.

Werner führt ein perfektes Leben.

Wozu hat Werner mich um ein Gespräch gebeten und sitzt nun bei mir?

Werner erzählt mir, dass er wirklich alles hat, was sich ein Mensch nur so wünschen kann.

Da ist nur eine Sache, die ihm fehlt:

Werner kann sich über nichts mehr freuen.

Werner kann nicht mehr lachen.

Werner fühlt sich innerlich wie bereits gestorben.

Er ist traurig – sehr traurig.

Er kann sich das nicht erklären. Er hat alles – und doch hat er irgendwie nichts.

Werner fühlt sich leer. Er weiß nicht, was ihm fehlt, um sich freuen zu können.

Er ist unglücklich und sieht keinen Grund dafür.

Werner hat Tränen in den  Augen.

Er versteht sich selbst nicht und er ist verzweifelt.

Ich weiß genau, wie es Werner geht. Ich kenne diesen Zustand sehr gut.

Viel zu lange in meinem Leben habe auch ich ohne dieses tiefe, letztendliche Glücks-Gefühl gelebt, welches Werner fehlt.

Kein noch so großer Erfolg und keine noch so tolle Beziehung kann Dich auf Dauer glücklich machen.

Dieses tiefe Glück kannst Du nur und ausschließlich in Dir selbst finden.

Das Glück ist in DIR, niemals im Außen.

Wozu bist Du auf dieser Welt? Was ist Dein Sinn?

Werner konnte mir diese Frage nicht beantworten, was ich erwartet habe.

Der Sinn des Lebens ist leben.

Ja, o.k., das klingt jetzt wie so ein abgedroschener Kalenderspruch.

Und ich denke den Gedanken weiter.

Wann findet denn mein Leben statt?

Immer und ausschließlich nur im JETZIGEN Moment.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

„JETZT“ ist jetzt schon wieder Vergangenheit.

Der einzig wirklich reale und wahre Moment ist immer nur „JETZT“, nur dieser Augenblick.

Ich habe eine Idee für Dich zum Nachdenken:

Deine Vergangenheit ist jetzt nicht mehr real.

Deine Zukunft ist jetzt nicht real.

Deine Vergangenheit und Deine Zukunft sind überhaupt nur für Dich existent weil Du DENKST.

Stelle Dir vor, Du würdest NICHTS denken – dann gäbe es auch für Dich keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Wie glücklich und wie frei wäre Dein Leben ohne die ständige Sorge um Deine Zukunft?

Du sorgst Dich, weil Du DENKST.

Du sorgst Dich, weil Du an Deine Zukunft denkst.

Und noch mal: Deine Zukunft lebt NUR IN DEINEN GEDANKEN.

Schau Dir ein Kind mit zwei Jahren an: es sorgt sich nicht – niemals.

Dieses Kind kennt noch keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Dieses Kind lebt im „JETZT“, ist ganz präsent. Das ist LEBEN.

Dieses Kind warst einmal Du.

So, und jetzt? Sollst Du aufhören zu denken?

Nein:-), könntest Du auch gar nicht – zumindest nicht auf Dauer.

Was Du machen kannst, um immer mehr wieder den MOMENT genießen zu können, wahrnehmen zu können, was JETZT ist, ist, Deine ACHTSAMKEIT und Dein BEWUSSTSEIN zu trainieren.

Du kannst lernen, Dein Gedankenkarussell auch mal anzuhalten, langsamer drehen zu lassen.

Damit kannst Du gleich jetzt beginnen. Ich gebe Dir eine ganz einfache Übung, die Du fast überall und immer machen kannst.

Es ist ganz leicht: suche Dir einen Punkt aus, den Du anstarren kannst.

Fixiere diesen Punkt mit Deinen Augen und starre ihn einfach nur an. Das ist alles.

Was fällt Dir auf?

Genau, Dein Denken schläft für eine Zeit lang ein.

Und wenn es vielleicht auch nur ein ganz kurzer Augenblick ist: für diesen Augenblick bist Du PRÄSENT, bist Du im JETZT.

Wenn Du Dich mit Deinem Blick auf einen ruhigen Punkt fixierst, kommt Dein Denken zur Ruhe.

Und das kannst Du überall machen. In der Warteschlange an der Supermarktkasse, im Büro, im Stau, in der Bahn… einen Punkt zum Starren findest Du immer und überall:-).

Ach so – da war ja noch der Werner.

Werner hat unter anderem Achtsamkeits-Übungen und Meditation in sein tägliches Leben eingebaut.

Werner ist auf einem sehr guten Weg.

Es gibt inzwischen in Werners Leben immer mehr Momente, in denen er schon fast so richtig herzhaft lachen muss.

Werner genießt diese Momente sehr. Werner genießt sein Leben immer mehr.

Ich wünsche Dir eine grandiose Woche,

starrende Grüße,

Dein Joe

Joe Bild

 

Mein Kind…

Mein Kind, Du hast mich einmal gefragt, was „glücklich sein“ für mich bedeutet.

Ich konnte es Dir damals nicht  genau sagen.

Vielleicht, wenn ich Dir in die Augen sehe,
mit Dir träume, mit Dir herumalbere,
endlos lang mit Dir spazieren gehe,
mit Dir tanze.

Vielleicht….

Mein Kind: HALTE MICH, SPÜRE MICH,

dann wirst du fühlen,

was „glücklich sein“ für mich bedeutet.

Dein Papa

Joe Bild

Laaaaaangweilig… und Kugelfische

„Laaaaaangweilig… mir ist soooooo laaaaaangweilig…“

Wann hast Du das zum letzten Mal gefühlt, gesagt oder gedacht? Wann war es Dir zum letzten Mal so richtig laaaaaangweilig? Und ich meine so langweilig, dass Dir trotz größter Anstrengung einfach nichts eingefallen ist, was Du tun könntest? Da war einfach nur Langeweile und Leere. Erinnerst Du Dich überhaupt noch daran?

Ich habe diese Frage aus reiner Neugier im Lauf der letzten Woche vielen Kindern und Erwachsenen gestellt. Ich wollte das wissen. Und die Antworten haben mich nachdenklich gemacht.

Kinder haben mir erzählen können, wann es ihnen laaaaaangweilig ist und auch in letzter Zeit war.

Die Erwachsenen konnten sich nicht mehr daran erinnern. KEIN EINZIGER! NULL! NIEMAND! NICHT EINER!

Ich habe bei mir hingeschaut. Wie ist das bei mir?

Ja, mir ist es immer mal wieder laaaaaangweilig. Mir kann es manchmal sogar so sehr langweilig sein, dass ich aus lauter Langeweile die Büroklammern in meiner Schreibtischschublade zähle. Ist es eine gerade Zahl habe ich gewonnen, ist die Anzahl der Klammern ungerade, hat mein Schreibtisch gewonnen. Kannst Du Dir nun vorstellen, wie langweilig es mir gelegentlich ist?

 Büroklammern Joe

Und das ist gut so! Das ist wunderbar. Darüber freue ich mich. Denn die Fähigkeit, mir Langeweile zu erlauben, habe ich, wie viele andere Dinge, während den letzten Jahren erst wieder erlernen dürfen.

Ich hatte mir selbst, unbewusst, ganz tief in mir drin, Langeweile verboten. Da waren ganz festsitzende Glaubenssätze und Überzeugungen, die mich fortwährend zum „Tun“ getrieben haben. Innehalten, zur Ruhe kommen und einfach mal überhaupt nichts zu tun, das hat sich für mich falsch angefühlt. Das konnte ich nicht ertragen.

„Du musst kämpfen, wenn Du es zu etwas bringen möchtest!“

„Die Konkurrenz schläft nicht!“

„Dir wird nichts geschenkt!“

„Du musst Dich immer mehr anstrengen als die anderen!“

„Faulsein ist ein Laster!“

Du weißt, was ich meine. Ich war ständig von meinem inneren Antreiber gehetzt und getrieben.

Nach meiner Mini-Umfrage glaube ich, dass es den meisten erwachsenen Menschen inzwischen so geht. Immer „im Stress“ zu sein fühlt sich vielleicht wichtig an, doch es macht krank.

Und Langeweile zu haben birgt die Gefahr, dass Du Dich mit Dir selber beschäftigen musst.

Uiuiui – das könnte dann auch mal, ich sag mal so, vielleicht, unter Umständen, nicht immer nur ganz angenehm sein. Das lassen wir dann mal lieber. Schnell ablenken und wieder „busy“ sein. Dann brauchst Du nicht zu viel zu fühlen.

Oder Du kommst auf ganz dumme Gedanken aus lauter Langeweile. Wusstest Du, dass in einem Aquarium lebende Kugelfische, wenn es ihnen langweilig wird, beginnen, sich gegenseitig zu beißen? Stelle Dir einmal vor, es würde den Angestellten in einem Großraum-Büro langweilig werden. Denk mal darüber nach:-).

Pippi Langstrumpf ist ein immer fröhliches, selbstbewusstes und starkes Kind. Sie singt:

„Faulsein ist wunderschön…“ Und sie hat Recht.

Faulsein und Langeweile sind wichtig. Die allerbesten Ideen und Lösungen kommen mir dann in den Sinn, wenn mir langweilig ist. Dann beginne ich zu träumen, ganz automatisch (nachdem ich meinen Schreibtisch im Büroklammer-Spiel besiegt habe:-)). Dann bin ich am kreativsten.

Langeweile, so weiß ich heute, ist ein extrem wichtiger Gegenpol zum aktiv sein.

Seit ich Langeweile in meinem Leben zulasse und mir die Zeit dafür gönne, läuft sehr vieles leichter. Ich bin entspannt und erledige meine Aufgaben in kürzerer Zeit. Die Tage fühlen sich leichter an.

Ich sage es ganz offen und ehrlich: ich bin ein Befürworter der Langeweile.

Wenn Du Dich oft gehetzt, getrieben, im Stress und in Unruhe fühlst, vielleicht sogar ständig, dann stelle Dir bitte einmal folgende Frage (beantworte sie Dir ganz ehrlich, es geht um DICH):

„Wenn Dein Leben in fünf Jahren immer noch ganz genau so verläuft, wie es heute ist, wenn sich nichts, überhaupt nichts geändert hat, bist Du dann noch zufrieden mit Deinem Leben? Und was ist dann in zehn Jahren, und in fünfzehn?“

Wenn Du ganz ehrlich „Ja“ zu Dir sagen kannst, freue ich mich für Dich. Dann gehörst Du zu den 2 % der westlichen Bevölkerung, die dieses Glück empfinden.

98% der Menschen sind mit ihrem Leben jedoch nicht rundum zufrieden. Sie sehnen sich nach mehr in ihrem Leben.

Wie ist das bei Dir – ganz ehrlich?

Wenn auch Du MEHR möchtest, rufe mich an oder schreibe mir eine Email.

Tel. 0170-16 79 509

info@joe-orszulik.de

Lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie auch Du Deine Ziele erreichen kannst, Dir Deine Wünsche erfüllen kannst und Dein BESTES Leben führen darfst. So, dass auch Du wieder Langeweile erleben und genießen kannst.

Ich freue mich auf Dich und wünsche Dir noch eine ganz langweilige Woche,

Dein Joe

Ich liebe Dich… Es tut mir leid… Bitte hilf mir

„Ich liebe Dich.“

„Es tut mir leid.“

„Bitte hilf mir.“

Diese drei Sätze sind wohl, so habe ich vor Kurzem gelesen, die drei am schwierigsten auszusprechenden Sätze für die meisten von uns. Ist das so?

Ich glaube: JA. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht:

„Ich liebe Dich.“ Die drei schönsten Worte, die man einem Menschen sagen kann, so sagt man. „Sagen“ kann – und – FÜHLEN kann? Ist dieser Satz vielleicht für viele Menschen so schwer auszusprechen, weil sie sich einfach nicht sicher sind, ob sie „Ich liebe Dich“ auch wirklich FÜHLEN? Wie steht es um die Selbstliebe? Bei Dir? Bei Deinen Familienangehörigen? Bei Deinen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen…? Wie kritisch bist Du Dir selbst gegenüber? Nimmst Du Dich so an, wie Du bist? Ohne Wenn und Aber? Liebst Du Dich mit ALLEM, was zu Dir gehört und was Dich als einmaligen Menschen ausmacht? Wenn „NEIN“, dann glaube ich, kannst Du „Ich liebe Dich“ nicht einfach aussprechen. Wenn Du Dich selbst nicht liebst, bedingungslos liebst, kann Dein Herz und Deine Seele auch einen anderen Menschen nicht bedingungslos lieben. Und dann fällt es Dir schwer, „Ich liebe Dich“ zu sagen. Es spricht dann nicht Deine Seele und Du verspürst unbewusst eine Ambivalenz zwischen dem Gesagten und dem Gefühlten. Ist das wirklich so, wie ich es hier schreibe? Ich weiß es nicht, es sind nur meine Gedanken dazu:-). Vielleicht denkst und fühlst Du einmal selber darüber nach.

„Es tut mir leid.“ Ach ja – wie gerne sind wir doch immer alle im RECHT. Wie oft ist Deinem Nachbarn das „Recht haben“ wertvoller und wichtiger als „glücklich zu sein“? Wie gut und was für ein Segen ist es doch für die Menschheit, dass es Rechtanwälte gibt. Die KÄMPFEN für Dein Recht. „Es tut mir leid.“ „Es tut mir leid.“ „Es tut mir leid.“ Du kannst ja diesen Satz einmal ganz heimlich und ohne, dass es jemand mitbekommt, in Deinem Badezimmer vor dem Spiegel lernen. Ich bin ein Mensch – ich mache Fehler – ich bemerke und fühle, wie ich dadurch jemanden verletze – ich spüre in meiner Seele dessen Schmerz, Wut, Enttäuschung, Trauer… – und es steht in meiner Macht, es wieder in Liebe umzuwandeln: „ES TUT MIR LEID.“ Ehrlich und aufrichtig, liebevoll und wertschätzend, dann kommt die Botschaft an und sorgt für Entspannung. Ist das wirklich so, wie ich es hier schreibe? Ich weiß es nicht, es sind nur meine Gedanken dazu:-). Vielleicht denkst und fühlst Du einmal selber darüber nach.

„Bitte hilf mir.“  Ja, ich glaube, das ist von allen am schwersten auszusprechenden Sätzen der am allerschwersten auszusprechende Satz. Um Hilfe zu bitten geht einher mit der gefühlten Selbstoffenbarung von Schwäche, Bedürftigkeit, Hilflosigkeit. Und das widerspricht all den Glaubenssätzen, die die meisten von uns seit frühester Kindheit tief in sich verankert haben:

  • Du musst hart sein, um es zu etwas zu bringen
  • Zeige niemals Deine Schwächen, sonst bist Du angreifbar
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz (ich bin kein Indianer, und ich bin sicher, dass Winnetou nicht schmerzbefreit war)
  • Ein Mann weint nicht (wie ungesund ist das denn…)
  • Sei kein Weichei

…u.s.w., Du weißt, was ich meine. So sind wir erzogen worden, diese tiefsitzenden Überzeugungen beherrschen uns zu einem großen Teil.

Und so muss die Welt und musst Du FUNKTIONIEREN, das glaubst Du mit festester Überzeugung. Um Hilfe zu bitten passt da nicht hinein. Das ist nicht vorgesehen in Deinen „Programmen“. Ist das wirklich so, wie ich es hier schreibe? Ich weiß es nicht, es sind nur meine Gedanken dazu:-). Vielleicht denkst und fühlst Du einmal selber darüber nach.

Ich wünsche Dir noch alles Liebe,

Dein Joe

Wenn Du Dich verändern möchtest…

Wie oft fühlst Du Angst? Wie oft fühlst Du Frust? Wie oft fühlst Du Schmerzen? Wie oft fühlst Du Schwäche? Wie oft fühlst Du Wut? Wie oft fühlst Du Dich als Opfer? Hast Du auf all diese Gefühle keine Lust mehr? Wünschst Du Dir ein Leben ohne diese negativen Gefühle? Wie wäre es, wenn Du eine Art „Super-Kraft“ in Dir entdecken würdest, mit deren Hilfe Du Dich und Deine Gefühle verwandeln kannst?

Verwandle…

  • …Angst in Mut.
  • …Frust in Geduld und Dankbarkeit.
  • …Schmerzen in Freude.
  • …Schwäche in Stärke.
  • …Wut in Mitgefühl.
  • …“Opfer sein“ in „Schöpfer sein“.

Und wenn ich Dir nun sage, dass diese Verwandlungen möglich sind, für Dich? Glaubst Du mir? Ich sage Dir: das ist alles möglich und die Fähigkeit, diese „Super-Kraft“, die Du dazu benötigst, ist schon in Dir drin.

Die Lösung (hier von mir bewußt sehr stark herunter gebrochen) ist so simpel wie wirksam:

Höre auf damit, in der Vergangenheit zu leben und beginne damit, im jetzigen Moment und in der Zukunft zu leben.

O. k., das klingt sehr banal, wie ein abgedroschener Kalenderspruch. Und doch ist genau das „des Pudels Kern“. Es macht keinen Sinn, sich immer wieder die gleichen negativen Gefühle zu machen aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Bleibt die Frage: „Wie soll ich das machen? Wie soll das funktionieren?“

Dazu möchte ich Dir hier an dieser Stelle ein tolles Buch empfehlen:

„Du bist das Placebo“ von Dr. Joe Dispenza. Dieses Buch ist ein wahrer „Eye-Opener“ wenn es um die Möglichkeiten der Veränderung geht.

Zusätzlich gebe ich Dir heute noch drei Fragen mit:

  1. Wie MÖCHTE ich mich verhalten?
  2. Wie MÖCHTE ich mich fühlen?
  3. Wie MÖCHTE ich denken?

Beantworte diese Fragen für Dich und beginne zu träumen und Dir auszumalen, wie Dein Leben dann aussehen wird. Das ist geil, nicht wahr?

Wenn Du Dich wirklich verändern möchtest, egal in welchem Bereich, stehe ich Dir mit meiner Hilfe sehr gerne persönlich zur Verfügung. Du KANNST Dich verändern.

Ich wünsche Dir, dass Dein Leben jeden Tag noch toller wird als es gestern schon war.

Bleib dran, dein Joe