Wie Du Dein inneres Kind tröstest…

Ich schreibe einen Brief an mein inneres Kind, da ich fühle: es ist heute traurig und voller Angst.

Gedanken tragen mich weg von hier, meine Gedanken kreisen um Geschehenes. Mein Herz wird schwer in meiner Brust. Ich suche nach der Ursache und finde sie bei Dir. 

Verliere nie den Gedanken an Dich selbst, bewältige das Unangenehme aus Deiner Vergangenheit, lass Dein Herz und Deine Gedanken frei werden, denn nur so kannst Du Liebe genießen ohne Angst. Angst lässt Dich nicht erkennen, wenn Dein Herz sich öffnet und Du siehst es nicht, weil ein Schleier Deiner nicht geweinten Tränen es verhindert.

Ich sehe Deine von Tränen getrübten Augen und ein mächtiges Gefühl überkommt mich. Ich möchte Dich einfach nur in meine Arme nehmen und Dir sagen: „Keine Angst, ich bin doch bei Dir.“

Ich möchte Dir so gerne von meiner Kraft geben, damit in Deiner Brust endlich ein zufriedenes Herz schlagen kann, damit Deine Augen vor Glück glänzen können und Deine Hände fühlen können ohne Angst, was nachher ist. Glaube an Dich und Deine innere Kraft, zerstöre Dir Deinen eigenen Traum nicht durch Deine Angst.

Ich verspreche Dir,  für Dich da zu sein, wenn Du mich brauchst. Du kannst mit mir weinen und Du kannst mit mir lachen. Öffne Dein Herz, lass das Schöne in Dich eindringen.

Dein starker und liebevoller Erwachsener,

Dein Joe

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Grins Dich glicklich…

Kinnst Di nich dis ilte Lied:

„Dri Chinisin mit dim Kintribiß“

Sichir hist Di diesis Lied ils Kind gisingen.

Mit illin Vikilin vin virn bis hintin: i, i, i, i, i

Riesin Spiß:-).

Diesis Lied hit mich ils Kind immir sihr hippy gimicht.

Ind nin, ich wiiß wirim.

Dir Bichstibi „i“ ist dir „Windirbichstibi“.

Biim Sprichin dis Bichstibin „i“ binitzt Di diisilben Miskiln wie biim Lichin idir biim Grinsin.

Ind dimit bliibt diinim Gihirn gir nichts indiris ibrig, ils zi dinkin, Di wirst glicklich.

Diin Gihirn ibirschittit Dich, ib Di willst idir nicht, mit din Bitinstiffen, die Dich hippy, ilsi glicklich, michin.

Tisti is silbst, is ist icht spitzi.

Lies Dir liit diesin Tixt vir: Di wirst lichin missin.

Winn ich lichin michti, sprichi ich in dir „i-Sprichi“.

Ind dinn: ich miss lichin:-).

Sipir Spieß iich mit Diinin Kindirn.

Dies ist miin Tipp fir Dich.

Viel Spieß,

Diin Jii

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Wie Du lernst, (wieder) den Moment zu genießen und Dich ehrlich zu freuen…

Werner hat mit seinen 42 Jahren alles erreicht.

Werner führt ein perfektes Leben.

Werner ist kerngesund.

Werner ist Vorstand einer Volksbank und hat finanziell keine Sorgen.

Werner hat eine Frau und zwei Kinder.

Werner hat für seine Familie ein tolles Haus gebaut, mit großem Garten inklusive einem Swimmingpool.

Werner geht im Winter mit seiner Familie zum Skifahren, im Sommer fliegen sie gemeinsam ans Meer.

Werner führt ein perfektes Leben.

Wozu hat Werner mich um ein Gespräch gebeten und sitzt nun bei mir?

Werner erzählt mir, dass er wirklich alles hat, was sich ein Mensch nur so wünschen kann.

Da ist nur eine Sache, die ihm fehlt:

Werner kann sich über nichts mehr freuen.

Werner kann nicht mehr lachen.

Werner fühlt sich innerlich wie bereits gestorben.

Er ist traurig – sehr traurig.

Er kann sich das nicht erklären. Er hat alles – und doch hat er irgendwie nichts.

Werner fühlt sich leer. Er weiß nicht, was ihm fehlt, um sich freuen zu können.

Er ist unglücklich und sieht keinen Grund dafür.

Werner hat Tränen in den  Augen.

Er versteht sich selbst nicht und er ist verzweifelt.

Ich weiß genau, wie es Werner geht. Ich kenne diesen Zustand sehr gut.

Viel zu lange in meinem Leben habe auch ich ohne dieses tiefe, letztendliche Glücks-Gefühl gelebt, welches Werner fehlt.

Kein noch so großer Erfolg und keine noch so tolle Beziehung kann Dich auf Dauer glücklich machen.

Dieses tiefe Glück kannst Du nur und ausschließlich in Dir selbst finden.

Das Glück ist in DIR, niemals im Außen.

Wozu bist Du auf dieser Welt? Was ist Dein Sinn?

Werner konnte mir diese Frage nicht beantworten, was ich erwartet habe.

Der Sinn des Lebens ist leben.

Ja, o.k., das klingt jetzt wie so ein abgedroschener Kalenderspruch.

Und ich denke den Gedanken weiter.

Wann findet denn mein Leben statt?

Immer und ausschließlich nur im JETZIGEN Moment.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

„JETZT“ ist jetzt schon wieder Vergangenheit.

Der einzig wirklich reale und wahre Moment ist immer nur „JETZT“, nur dieser Augenblick.

Ich habe eine Idee für Dich zum Nachdenken:

Deine Vergangenheit ist jetzt nicht mehr real.

Deine Zukunft ist jetzt nicht real.

Deine Vergangenheit und Deine Zukunft sind überhaupt nur für Dich existent weil Du DENKST.

Stelle Dir vor, Du würdest NICHTS denken – dann gäbe es auch für Dich keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Wie glücklich und wie frei wäre Dein Leben ohne die ständige Sorge um Deine Zukunft?

Du sorgst Dich, weil Du DENKST.

Du sorgst Dich, weil Du an Deine Zukunft denkst.

Und noch mal: Deine Zukunft lebt NUR IN DEINEN GEDANKEN.

Schau Dir ein Kind mit zwei Jahren an: es sorgt sich nicht – niemals.

Dieses Kind kennt noch keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Dieses Kind lebt im „JETZT“, ist ganz präsent. Das ist LEBEN.

Dieses Kind warst einmal Du.

So, und jetzt? Sollst Du aufhören zu denken?

Nein:-), könntest Du auch gar nicht – zumindest nicht auf Dauer.

Was Du machen kannst, um immer mehr wieder den MOMENT genießen zu können, wahrnehmen zu können, was JETZT ist, ist, Deine ACHTSAMKEIT und Dein BEWUSSTSEIN zu trainieren.

Du kannst lernen, Dein Gedankenkarussell auch mal anzuhalten, langsamer drehen zu lassen.

Damit kannst Du gleich jetzt beginnen. Ich gebe Dir eine ganz einfache Übung, die Du fast überall und immer machen kannst.

Es ist ganz leicht: suche Dir einen Punkt aus, den Du anstarren kannst.

Fixiere diesen Punkt mit Deinen Augen und starre ihn einfach nur an. Das ist alles.

Was fällt Dir auf?

Genau, Dein Denken schläft für eine Zeit lang ein.

Und wenn es vielleicht auch nur ein ganz kurzer Augenblick ist: für diesen Augenblick bist Du PRÄSENT, bist Du im JETZT.

Wenn Du Dich mit Deinem Blick auf einen ruhigen Punkt fixierst, kommt Dein Denken zur Ruhe.

Und das kannst Du überall machen. In der Warteschlange an der Supermarktkasse, im Büro, im Stau, in der Bahn… einen Punkt zum Starren findest Du immer und überall:-).

Ach so – da war ja noch der Werner.

Werner hat unter anderem Achtsamkeits-Übungen und Meditation in sein tägliches Leben eingebaut.

Werner ist auf einem sehr guten Weg.

Es gibt inzwischen in Werners Leben immer mehr Momente, in denen er schon fast so richtig herzhaft lachen muss.

Werner genießt diese Momente sehr. Werner genießt sein Leben immer mehr.

Ich wünsche Dir eine grandiose Woche,

starrende Grüße,

Dein Joe

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Charles Darwin und die „17“

Charles Darwin hat es bereits gewusst: Die „17“ kann Dich glücklicher machen.

Charles Darwin, geb. am 12.02.1809, gestorben am 19.04.1882, ist Dir bekannt aus dem Biologie-Unterricht in der Schule. Du kennst seine Evolutionstheorie, welche er im Alter von 51 Jahren veröffentlichte.

Ich bin heute 46 Jahre jung – o.k., ich habe noch fünf Jahre Zeit, bis ich etwas bahnbrechendes veröffentliche:-).

Kaum jemand weiß jedoch, dass Charles Darwin einer der ersten Wissenschaftler war, vielleicht sogar DER erste, der sich mit dem Zusammenhang von Körperhaltung, Mimik und Gefühlen beschäftigt hat.

Er erkannte BEWUSST, dass die Körperhaltung untrennbar mit dem Gefühl verbunden ist. Er schrieb z.B.:

„Ein stolzer Mensch drückt sein Gefühl der Überlegenheit über Andere dadurch aus, dass er seinen Kopf und Körper aufrecht hält. Er ist erhaben und macht sich selbst so groß als möglich aussehend, so daß man metaphorisch von ihm sagt, er sei vor Stolz geschwollen oder ausgestopft.“

Sein Schluß daraus: wer seinen Kopf und Körper aufrecht hält, der kann in sich das Gefühl des Stolzes und der Überlegenheit auslösen.

Bis zur heutigen Zeit wurden unzählige Studien zu diesem Thema durchgeführt, unter anderem von der Psychologin Elke Döring-Seidel.

Elke Döring-Seidel ließ ihre Versuchsteilnehmer an unterschiedlich hohen Tischen Platz nehmen. Somit saßen ein Teil der Probanden in aufrechter, „stolzer“ Haltung, die anderen in nach vorne zusammengebückter Haltung.

Die Versuchsteilnehmer wurden nun gebeten, aufzuschreiben, was ihnen beim Anblick ihnen vorgelegter Bilder so alles einfiel. Zusätzlich wurden sie nach ihren momentanen Gefühlen befragt.

Das Ergebnis war eindeutig: die „aufrecht Sitzenden“ schrieben wesentlich optimistischere und auch phantasievollere Bildergeschichten als diejenigen, die in gebeugter Haltung sitzen mussten. Auch waren die Gefühle der ersten Gruppe deutlich positiver als die der zweitgenannten.

Wir wissen heute, dass unsere Körperhaltung und unsere Mimik den Gefühlen folgt.

Bist Du deprimiert, sinkt Dein Körper buchstäblich in sich zusammen. Er folgt Deinem Gefühl.

Bist Du glücklich, macht sich Dein Körper groß und jeder sieht Dir an, dass es Dir gut geht.

Das Spannende für uns ist nun:

Dies ist keine Einbahnstrasse. Deine Gefühle können auch Deinem Körper und Deiner Gesichtsmimik folgen. Nutze diesen Umstand, um Dich so zu fühlen, wie Du es WILLST.

Möchtest Du Dich stark und selbstbewusst fühlen, dann stehe gerade und aufrecht. Sitze gerade und aufrecht. Halte Deinen Kopf gerade. Du wirst nicht anders können, als Dich bald schon stark und selbstbewusst zu fühlen.

Oder: bist Du in einer depressiven Stimmung, dann hüpfe auf und ab. Wie früher, als Du noch ein kleines Kind warst. Die Therapie depressiver Menschen wird durch tägliches Trampolin-Springen erfolgreich unterstützt. Nutze auch Du diesen Umstand um Dich in gute Laune zu versetzen.

Ach so, da war ja noch die „17“.

Die „17“ ist eine spannende Zahl z.B. in der Angst-Therapie. Du benötigst 17 Gesichtsmuskeln um zu lächeln, zu grinsen und zu lachen. „Lachen“ und „Angst“ gemeinsam geht nicht. Du kannst Dir im wahrsten Sinne des Wortes Deine Angst, wenn sie auftaucht, „weg lächeln“.

Das klingt so einfach – und: es funktioniert auch so einfach.

Lächeln vertreibt Dein Angstgefühl, Lächeln macht fröhlich.

Ich lade Dich ein, folgendes Buch zu lesen:

Warum Einstein niemals Socken trug

Leicht und schnell zu lesen und voll mit tollen Ideen.

Ich wünsche Dir viel Spaß und jede Menge gute Gefühle,

Dein Joe

Auge NEU

 

JA WAS NUN!? Bleib DIR treu!

Ich möchte Dir heute eine Geschichte erzählen. Es die Geschichte vom grünen Fahrrad (gefunden in „Achtundzwanzig Lachgeschichten“ von Ursula Wölfel):

Einmal wollte ein Mädchen sein Fahrrad anstreichen. Es hat grüne Farbe dazu genommen. Grün hat dem Mädchen sehr gut gefallen.

Als ihr großer Bruder das grüne Fahrrad sah, sagte er: „So ein grasgrünes Fahrrad habe ich noch nie gesehen. Du musst es rot anstreichen, dann ist es schön.“

Also hat das Mädchen das Fahrrad rot angestrichen.

Aber ihre Freundin sagte: „Rote Fahrräder haben doch alle. Du musst es blau anstreichen, dann ist es was Besonderes.“

Also hat das Mädchen das Fahrrad blau angestrichen.

Doch der Nachbarjunge sagte: „Blau ist zu dunkel, gelb ist viel lustiger.“

Also hat das Mädchen das Fahrrad gelb angestrichen.

Dann sagte die Nachbarin: „Das ist ein scheußliches Gelb. Du musst Dein Fahrrad rosa anstreichen, das ist schön.“

Also hat das Mädchen das Fahrrad rosa angestrichen.

Das sah wieder ihr großer Bruder und meckerte: „Du wolltest es doch rot anstreichen. Rosa ist hässlich.“

Da hat das Mädchen gelacht. Es holte sich wieder die grüne Farbe und strich das Fahrrad grasgrün an. So gefiel es ihm und es war ihm ganz egal, was die anderen sagten.

Ja, Anpassung und Flexibilität sind unbestritten wichtig. Ich bitte Dich dabei jedoch, stets darauf zu achten, dass Du Dir selber, Deinen Wünschen und Deinen Träumen treu bleibst. Bleibe auch bei höchster Anpassung immer DU. Das wünsche ich Dir.

Mit treuen Wünschen,

Dein Joe

Auge NEU

…bist Du allein.

Du sitzt in einem hellen, warmen Raum,
und doch erscheint er Dir dunkel und kalt.

Du hörst einen Witz und lachst,
und doch bist Du traurig.

Du hast alles,
und doch fehlt Dir das Wichtigste.

Du bist umgeben von Menschen,
und doch bist Du allein.

Was Du brauchst, ist ein Mensch,
dem Du alles von Dir geben kannst.

Mit dem Du gemeinsam jeden noch so dunklen, kalten Raum
hell und warm erscheinen lässt.

Und ich weiß, wo Du diesen Menschen finden kannst:

IN DIR!

Entdecke Dich selbst mit Deinem wahren, ursprünglichen Wesen.

Finde Dich, baue eine starke Beziehung zu Dir auf.

Du bist niemals allein. Du bist immer mit DIR.

Lerne, Dich auszuhalten und Dich zu lieben.

Du bist wundervoll.

Dein Joe

Auge NEU

Jede Träne hat ihren Grund – jedes Lachen hat seinen Grund

Manchmal kann ich Dir nicht sagen, warum ich weine.

Ich verstehe es nicht immer – ich weiß es nicht immer.

Oftmals weine ich, ohne daß Du es mitbekommst.

Hin und wieder bemerkst Du es. Ich verstecke es nicht. Halte mich.

Ich weiß: jede einzelne Träne hat ihren Grund.

Und jede von mir geweinte Träne wird irgendwann zu einem Lachen.

Und dann hat jedes Lachen seinen Grund.

Du kannst nicht frei aus Deinem Herzen heraus lachen, wenn Du nicht weinen kannst.

Ich weine gerne, ich lache gerne.

Das wünsche ich Dir auch.

Herzliche Grüße,

Dein Joe