Wie „Seesterne retten“ die Welt verbessern kann…

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Die Welt schien unterzugehen.

Nachdem Tage später das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen unzählige Seesterne, die mit den Wellen an den Strand geworfen worden waren. Jeder einzelne dieser unendlich vielen Seesterne war dazu verdammt, am nun langsam wieder abtrocknenden Strand qualvoll zu verenden. 

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang. Er nahm behutsam einen Seestern nach dem anderen in seine Hände. Er warf jeden einzelnen Seestern zurück ins rettende, lebensspendende Meer.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: „Du dummer Junge. Was Du da machst, ist vollkommen sinnlos. Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst Du niemals alle zurück ins Meer werfen. Was Du da tust, ändert nicht das Geringste.“

Der Junge schaute dem Mann einen Moment lang in dessen Augen. Dann bückte er sich, nahm einen weiteren Seestern sanft vom Boden und warf ihn zurück ins Meer.

Er blickte  dem Mann nochmals in die Augen und sagte:

„Für ihn wird es etwas ändern.“

Liebe Leserin, lieber Leser, es sind nicht immer nur die großen Dinge, die Änderung und Verbesserung bewirken.

Allermeist sind es die kleinen, vielen und oftmals sehr leisen Taten, die unsere Welt verbessern. Was kannst Du jeden Tag dazu beitragen?

Liebevolle Grüße,

Dein Joe

Joe Bild 2

Die Vergangenheit holt ein…

Die Vergangenheit holt ein…

Ich sitze hier und fühle…

Tränen laufen über meine Wangen. Ich kann Geschehenes nicht ungeschehen machen.

Ich habe verletzt und ich wurde verletzt. Ich bereue und ich verzeihe. Ich suche nach Erklärungen und finde sie.

Ich habe Angst.

In manchen Momenten bin ich Kind – dann habe ich Angst.

Liebe verletzt nicht, Liebe beschützt. Heute liebe ich bedingungslos, das macht mich verletzlich.

Immer mehr Tränen laufen über mein Gesicht.

Mein Herz liebt bedingungslos, darum möchte ich in meiner Verletzlichkeit bleiben. Niemals mehr möchte mein Herz aufhören, bedingungslos lieben zu können.

Mein inneres, verwundbares Kind kennt bedingungslose Liebe nicht. Hör zu mein Kind: „Die bedingungslose Liebe eines erwachsenen Mannes behütet und beschützt auch Dich. Vertraue mir.

Und ich weine.

Liebe verletzt nicht, Liebe beschützt. Ich werde nie wieder verletzen.

Ich liebe.

Heute bin ich ein Mann, ein Krieger und ein Held. Ich behüte und beschütze.

Ich liebe.

Die Vergangenheit holt ein… und dann bin ich ein Mann, ein Krieger und ein Held mit vielen Tränen.

Ein Mann, der behütet und beschützt, wen er liebt.

Ein Krieger, der erfolgreich darum gekämpft hat, dass sein Herz sich öffnet.

Ein Held, der heute weinen kann, der heute lachen kann und der heute wahrhaftig lieben kann.

Ich bin stark und verletzlich zugleich.

Die Vergangenheit holt ein… und dann? Ich drehe mich um und schaue ihr ins Gesicht. Und sie verliert ihren Schrecken.

Ich finde zurück in meine Männlichkeit.

Ich weine – ich bin müde – ich schlafe ein.