Wie Du lernst, (wieder) den Moment zu genießen und Dich ehrlich zu freuen…

Werner hat mit seinen 42 Jahren alles erreicht.

Werner führt ein perfektes Leben.

Werner ist kerngesund.

Werner ist Vorstand einer Volksbank und hat finanziell keine Sorgen.

Werner hat eine Frau und zwei Kinder.

Werner hat für seine Familie ein tolles Haus gebaut, mit großem Garten inklusive einem Swimmingpool.

Werner geht im Winter mit seiner Familie zum Skifahren, im Sommer fliegen sie gemeinsam ans Meer.

Werner führt ein perfektes Leben.

Wozu hat Werner mich um ein Gespräch gebeten und sitzt nun bei mir?

Werner erzählt mir, dass er wirklich alles hat, was sich ein Mensch nur so wünschen kann.

Da ist nur eine Sache, die ihm fehlt:

Werner kann sich über nichts mehr freuen.

Werner kann nicht mehr lachen.

Werner fühlt sich innerlich wie bereits gestorben.

Er ist traurig – sehr traurig.

Er kann sich das nicht erklären. Er hat alles – und doch hat er irgendwie nichts.

Werner fühlt sich leer. Er weiß nicht, was ihm fehlt, um sich freuen zu können.

Er ist unglücklich und sieht keinen Grund dafür.

Werner hat Tränen in den  Augen.

Er versteht sich selbst nicht und er ist verzweifelt.

Ich weiß genau, wie es Werner geht. Ich kenne diesen Zustand sehr gut.

Viel zu lange in meinem Leben habe auch ich ohne dieses tiefe, letztendliche Glücks-Gefühl gelebt, welches Werner fehlt.

Kein noch so großer Erfolg und keine noch so tolle Beziehung kann Dich auf Dauer glücklich machen.

Dieses tiefe Glück kannst Du nur und ausschließlich in Dir selbst finden.

Das Glück ist in DIR, niemals im Außen.

Wozu bist Du auf dieser Welt? Was ist Dein Sinn?

Werner konnte mir diese Frage nicht beantworten, was ich erwartet habe.

Der Sinn des Lebens ist leben.

Ja, o.k., das klingt jetzt wie so ein abgedroschener Kalenderspruch.

Und ich denke den Gedanken weiter.

Wann findet denn mein Leben statt?

Immer und ausschließlich nur im JETZIGEN Moment.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

JETZT – und schon wieder vorbei.

„JETZT“ ist jetzt schon wieder Vergangenheit.

Der einzig wirklich reale und wahre Moment ist immer nur „JETZT“, nur dieser Augenblick.

Ich habe eine Idee für Dich zum Nachdenken:

Deine Vergangenheit ist jetzt nicht mehr real.

Deine Zukunft ist jetzt nicht real.

Deine Vergangenheit und Deine Zukunft sind überhaupt nur für Dich existent weil Du DENKST.

Stelle Dir vor, Du würdest NICHTS denken – dann gäbe es auch für Dich keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Wie glücklich und wie frei wäre Dein Leben ohne die ständige Sorge um Deine Zukunft?

Du sorgst Dich, weil Du DENKST.

Du sorgst Dich, weil Du an Deine Zukunft denkst.

Und noch mal: Deine Zukunft lebt NUR IN DEINEN GEDANKEN.

Schau Dir ein Kind mit zwei Jahren an: es sorgt sich nicht – niemals.

Dieses Kind kennt noch keine Vergangenheit und keine Zukunft.

Dieses Kind lebt im „JETZT“, ist ganz präsent. Das ist LEBEN.

Dieses Kind warst einmal Du.

So, und jetzt? Sollst Du aufhören zu denken?

Nein:-), könntest Du auch gar nicht – zumindest nicht auf Dauer.

Was Du machen kannst, um immer mehr wieder den MOMENT genießen zu können, wahrnehmen zu können, was JETZT ist, ist, Deine ACHTSAMKEIT und Dein BEWUSSTSEIN zu trainieren.

Du kannst lernen, Dein Gedankenkarussell auch mal anzuhalten, langsamer drehen zu lassen.

Damit kannst Du gleich jetzt beginnen. Ich gebe Dir eine ganz einfache Übung, die Du fast überall und immer machen kannst.

Es ist ganz leicht: suche Dir einen Punkt aus, den Du anstarren kannst.

Fixiere diesen Punkt mit Deinen Augen und starre ihn einfach nur an. Das ist alles.

Was fällt Dir auf?

Genau, Dein Denken schläft für eine Zeit lang ein.

Und wenn es vielleicht auch nur ein ganz kurzer Augenblick ist: für diesen Augenblick bist Du PRÄSENT, bist Du im JETZT.

Wenn Du Dich mit Deinem Blick auf einen ruhigen Punkt fixierst, kommt Dein Denken zur Ruhe.

Und das kannst Du überall machen. In der Warteschlange an der Supermarktkasse, im Büro, im Stau, in der Bahn… einen Punkt zum Starren findest Du immer und überall:-).

Ach so – da war ja noch der Werner.

Werner hat unter anderem Achtsamkeits-Übungen und Meditation in sein tägliches Leben eingebaut.

Werner ist auf einem sehr guten Weg.

Es gibt inzwischen in Werners Leben immer mehr Momente, in denen er schon fast so richtig herzhaft lachen muss.

Werner genießt diese Momente sehr. Werner genießt sein Leben immer mehr.

Ich wünsche Dir eine grandiose Woche,

starrende Grüße,

Dein Joe

Joe Bild

 

Weißt Du wirklich, was Du denkst? Oder: Dein Drei-Minuten-Gedanken-Experiment

Weißt Du wirklich, was Du denkst?

Also so WIRKLICH wirklich?

Bist Du Dir ganz sicher, dass Du weißt, was Du die ganze Zeit so denkst?

Tag und Nacht?

In jeder einzelnen Minute, in jeder Sekunde?

Ich lade Dich ein, folgendes Experiment mit Dir selber durchzuführen:

Nimm Dein Handy zur Hand und aktiviere die Funktion „Sprachmemos“, „Sprachaufnahme“ oder wie auch immer diese Funktion von Deinem Handy-Hersteller genannt wird.

Nun sprich für drei Minuten ALLE Gedanken LAUT aus, die Dir durch Deinen Kopf schwirren.

Wirklich JEDEN Gedanken.

Ja, das ist eine Herausforderung. Es sind wirklich SEHR VIELE Gedanken.

Sprich jeden Gedanken laut aus, der Dir bewusst wird. JEDEN:-). Drei Minuten.

Und? Drei Minuten durchgehalten?

Verwirrt?

Nun höre Dir Deine Aufnahme an.

Was hörst Du? Du hörst drei Minuten Deines „pausenlosen“ Selbstgesprächs, welches fortwährend in Deinem Kopf abläuft.

Und glaube mir: das, was Du da hörst, ist noch lange nicht alles, was Du in diesen drei Minuten gedacht hast.

Da sind noch jede Menge „flüchtige“ Gedanken, die Du überhaupt nicht wahrgenommen und ausgesprochen hast.

Höre Dir Deine drei Minuten noch einmal an und achte auf Folgendes:

Wie viele der Gedanken sind wirklich wichtig?

Wie viele der Gedanken sind positiv?

Wie viele der Gedanken sind negativ?

Wie viele der Gedanken sind neutral?

Wie viele der Gedanken hättest Du Dir „sparen“ können?

Um Ruhe in Deinem Leben fühlen zu können ist meine Idee für Dich, Ruhe in Deine Gedanken zu bringen.

Immer wieder, immer öfters, immer leichter.

Wenn Du es bis jetzt noch nicht tust, beginne HEUTE damit:

MEDITIEREtäglich.

Gönne Dir täglich die Zeit, Deine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Umso unruhiger Du Dich fühlst, desto länger meditierst Du.

Ich schenke Dir eine sehr beruhigende, angeleitete Meditation.

Das sind 17 Minuten Auszeit für Dich, für Deinen Geist, für Deine Seele.

Ich wünsche Dir eine entspannte Woche,

Dein Joe

Auge NEU

Beschäftige Dich mit dem, was Du liebst – TÄGLICH!

Beschäftige Dich mit dem, was Du liebst – TÄGLICH!

Vielleicht gehst Du regelmässig zu Deiner Arbeit um zum Beispiel Dein Haus-Darlehen monatlich bedienen zu können, um Deine Familie zu versorgen, um Deinen Chef zufrieden zu stellen. Du machst täglich Deinen Haushalt, kümmerst Dich um die Familie, Kollegen und Freunde.

Bei mir liegt die noch unfertige Steuererklärung auf dem Tisch, das Finanzamt wird ungeduldig, also kümmere ich mich darum. Der Wasserhahn im Bad tropft schon lange, o.k., heute kümmere ich mich darum.

Frage Dich TÄGLICH, was Du FÜR DICH tun kannst. Was erfreut Dein Herz, was streichelt Deine Seele?

Vergiss DICH nicht!

Und nicht nur Dir kann es damit dann noch besser gehen, auch Deine Familie und Freunde haben mehr von Dir, wenn es Dir gut geht.

Sport, ein Spaziergang, ein Buch lesen, Meditation… was auch immer, mache täglich auch etwas FÜR DICH, nimm Dir Deine Zeit.

Ich werde nun schwimmen gehen, Dir noch eine tolle Woche mit viel Zeit für Dich,

Dein Joe

„Vergeben und verzeihen“ – mache Frieden in Dir mit der Welt…

„ALLEN ALLES RESTLOS VERGEBEN UND VERZEIHEN.“

Immer wieder habe ich gelesen, gehört und gesagt bekommen, dass ich allen alles restlos vergeben und verzeihen soll um meinen inneren Frieden, meine innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Ja, „innerer Frieden“, „innere Ruhe“, „Ausgeglichenheit“…, all das möchte ich schon haben. Aber „allen alles restlos vergeben und verzeihen“? Das kann ich nicht! Das geht doch nicht! Unmöglich! Wie soll ich meinem ach so bösen Nachbarn verzeihen, dass er mich ständig wegen jeder Kleinigkeit anzeigt? Wie soll ich meiner Jugend-Liebe, mit der ich vor xxx Jahren mal zusammen war, vergeben, dass sie mich damals hintergangen und belogen hat? Wie soll ich diesem unbekannten Menschen verzeihen, der mir einfach so meine Autoreifen zerstochen hat? Wie und vor allem warum soll ich diesen und noch vielen anderen Menschen, die mich irgendwann mal in meinem Leben schlecht und ungerecht behandelt haben, vergeben? Das haben diese doch gar nicht verdient! Die haben es doch alle verdient, dass ich mein ganzes Leben lang böse mit ihnen bin und immer wieder mit schlechten Gefühlen an sie denke! JAAAA, das haben die doch verdient! ————– Oder vielleicht ————- auch nicht?

Mir kommen Zweifel… während ich eine Nacht lang aufgrund von Wut-Gefühlen gegenüber meinem Nachbarn nicht schlafen kann, genießt er wahrscheinlich die schönsten Träume?

Mir kommen Zweifel… während ich zum 750. Mal wieder irgendjemandem erzähle, dass mir jemand die Autoreifen zerstochen hat und ich wieder in ein Gefühl der Ohnmacht und des Ärgers verfalle, sitzt dieser mir völlig unbekannte Mensch wahrscheinlich ganz entspannt im Biergarten?

Wem hilft es, wenn ich „ohne Ende“ (im wahrsten Sinne des Wortes) endlos böse bin mit diesen Menschen? NIEMANDEM. Im Gegenteil, ich schade am allermeisten mir selbst dadurch und verschwende einen großen Teil meiner Lebenszeit damit, mit schlechten Gefühlen aus der Vergangenheit zu leben. Und das immer wieder, „täglich grüßt das Murmeltier“ fällt mir dazu ein:-).

Ich habe also gelernt und damit begonnen, innerlich, ganz für mich alleine, „allen alles restlos zu vergeben und zu verzeihen“. Das bedeutet nicht, dass ich im Nachhinein jedes Verhalten und jede Aktion gut heiße. „Vergeben und verzeihen“ bedeutet für mich :

  • ich schließe mit dieser Sache endgültig ab, sie spielt keine Rolle mehr in meinem Leben und in meinen Gedanken
  • ich lasse die Vergangenheit da, wo sie hingehört: in der Vergangenheit
  • mir ist klar, dass jeder Mensch in jeder Situation immer aus seiner zu diesem Zeitpunkt besten Option heraus handelt

Ich habe über einen Zeitraum von ca. drei Monaten jeden Morgen und jeden Abend zu diesem Thema meditiert und  in Gedanken dabei immer wieder die beiden folgenden Sätze zu mir selber gesagt:

„Ich habe allen alles restlos vergeben und verziehen. Auch mir ist alles restlos vergeben und verziehen.“

Dies hat zu einer wunderbaren Entspannung in mir geführt. Ich habe dabei nicht an einzelne Vorfälle oder Personen gedacht, das ist nicht wichtig und auch nicht zielführend. Ich habe dies alles während der Meditation meinem Unterbewusstsein überlassen. Es war mächtig zu fühlen, wie ich meinem „inneren Frieden“, meiner „inneren Ruhe“ und meiner „Ausgeglichenheit“ in großen Schritten dadurch immer näher kam. Auch heute mache ich diese Meditation immer mal wieder. Es tut mir einfach sooooo gut.

In diesem Sinne wünsche ich Dir tolle Tage, denke darüber nach,

Dein Joe