Warum nicht schon um 5.00 Uhr aufstehen?

6.30 Uhr, mein Wecker klingelt, unwillig quäle ich mich aus meinem Bett. Ich MUSS, ein normaler Arbeitstag beginnt, die Kinder müssen pünktlich zur Schule. Es ist ohnehin sehr knapp mit der Zeit kalkuliert, ich wollte einfach bis zur LETZTEN Minute den Schlaf ausnutzen. Die nächsten 50 Minuten sind geprägt von Unruhe und Hektik. Normal, es ist knapp bis die Kinder aus dem Haus müssen. Und auch die Kinder sind in einer unheimlichen Unruhe und rastlosen Anspannung. Normal, nicht viel Zeit bis zum „in die Schule gehen“.

So haben die meisten Tage Ihren Anfang genommen und diese innere Unruhe und Getriebenheit habe ich dann mit in meinen Tag getragen, oftmals den ganzen Tag über auch hartnäckig beibehalten.

„HABE“, bis meine Frau Carola im Oktober 2013 damit begonnen hat, ihr erstes Buch zu schreiben. Dafür hat sie es sich zur Gewohnheit gemacht, den Wecker auf 5.00 Uhr morgens zu stellen um so täglich 90 Minuten zusätzliche Zeit zum Schreiben zu haben.

Nach anfänglichem, erfolglosem Widerstand 🙂 gegen diese „unmögliche Zeit zum Aufstehen“ habe ich dann einfach mal mitgemacht, wach war ich ja durch den Wecker meiner Frau ohnehin schon. Und es war wunderbar. Ich nutzte die Zeit jeden Morgen zum Sport machen, zur Meditation, zum Lesen… auf was auch immer ich Lust hatte, es war genug Zeit dafür da.

Und das haben wir beibehalten. Heute klingelt unser Wecker täglich um 5.00 Uhr, in der Regel auch an den Wochenenden. Ich habe für mich gerechnet: nur durch das frühere Aufstehen an den Tagen Montag bis Freitag habe ich wöchentlich 7,5 Stunden mehr an toller „Wachzeit“ für mich. An den beiden Wochenendtagen habe ich im Schnitt bis ca. 8.00 Uhr geschlafen (ich wollte ja auch mal „ausschlafen“). Das sind dann noch mal für beide Wochenendtage zusammen 6 Stunden mehr an Wachzeit.

Wow, insgesamt also pro Woche 13,5 Stunden mehr an wunderschön genutzter Wachzeit.

Das sind in einem Jahr 702 Stunden oder 29,25 Tage. Hey, ist das knorke?

Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass ich seit dem so viele schöne Dinge zusätzlich machen kann, für die vorher einfach „keine Zeit“ da war?

Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass ich mich jeden Tag um 5.00 Uhr freue, dass ich aufstehen DARF? Schließlich warten schöne Dinge auf mich.

Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass kein Tag mehr mit Unruhe und Getriebenheit beginnt? Meine Tage beginnen friedlich und entspannt, das überträgt sich auch auf meine Kinder.

Glaubst Du mir, wenn ich Dir sage, dass ich mich sogar insgesamt fitter und wacher fühle, seit ich nur noch ca. 6 Stunden schlafe pro Nacht? Das reicht vollkommen, denn dieser Schlaf ist tief und erholsam (ich schlafe sehr oft ein mit einer Meditation, das ist wunderbar).

Ich hoffe, dass Du es mir nicht einfach glaubst. Ich hoffe, dass Du es selber ausprobieren möchtest, um zu erleben, ob das wirklich „funktioniert“. Und ich hoffe, dass Du dann erkennst, wie viel zusätzliche wertvolle Zeit Du Dir dadurch selber schenken kannst.

Es ist jetzt 5.33 Uhr, klasse, schon den Blogbeitrag geschrieben. Und noch eine ganze Stunde Zeit für mich bis zum „Kinder wecken“. Ich freu mich, ein tolles Buch wartet auf mich.

Mach es doch einfach nach, morgen klingelt auch Dein Wecker um 5.00 Uhr…

Wache Grüße, Dein Joe

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